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Löwenzahn

Löwenzahn: Wie du ihn sinnvoll für deine Gesundheit nutzen kannst

Löwenzahn wird oft übersehen – dabei wächst er direkt vor unserer Tür und gehört zu den Pflanzen, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde genutzt werden.

Was ihn so besonders macht, ist nicht ein einzelner „Wirkstoff“, sondern das Zusammenspiel aus Bitterstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die deinen Körper auf natürliche Weise unterstützen können.

Doch wie lässt sich Löwenzahn konkret im Alltag integrieren?
Und welche Teile der Pflanze sind überhaupt nutzbar?

Welche Teile des Löwenzahns du verwenden kannst:

Beim Löwenzahn ist fast die gesamte Pflanze verwertbar:

Blätter
Die jungen Blätter sind besonders beliebt. Sie enthalten viele Bitterstoffe und eignen sich ideal für Salate oder Smoothies.

Blüten
Die gelben Blüten können ebenfalls gegessen werden – z. B. als essbare Dekoration, im Salat oder zur Herstellung von Sirup.

Wurzel
Die Wurzel wird traditionell getrocknet und z. B. als Tee oder geröstet als koffeinfreie Kaffee-Alternative genutzt.

So kannst du Löwenzahn im Alltag einsetzen:

Die Möglichkeiten sind vielfältig und lassen sich gut in den Alltag integrieren:

1. Frisch im Salat
Junge Blätter liefern Bitterstoffe, die deine Verdauung anregen können.
Tipp: Kombiniere sie mit süßlichen Zutaten wie Apfel oder einem milden Dressing.

2. Als Tee
Getrocknete Blätter oder Wurzeln mit heißem Wasser übergießen.
Besonders geeignet als ruhiger Moment im Alltag – z. B. am Abend.

3. Im Smoothie
Einige frische Blätter lassen sich gut in Smoothies integrieren.
In Kombination mit Obst werden die Bitterstoffe angenehmer.

4. Als Kaffee-Alternative
Geröstete Löwenzahnwurzel wird seit Langem als koffeinfreie Alternative genutzt – besonders interessant für Menschen, die auf Kaffee verzichten möchten.

Warum Bitterstoffe wieder mehr Aufmerksamkeit verdienen:

Viele moderne Ernährungsformen enthalten kaum noch Bitterstoffe.
Dabei spielen sie eine wichtige Rolle für:

  • die Anregung der Verdauung
  • die Unterstützung von Leber und Stoffwechsel
  • ein besseres Körpergefühl nach dem Essen

Gerade deshalb kann es sinnvoll sein, diese Geschmacksrichtung wieder bewusst in den Alltag zu integrieren.

Worauf du achten solltest:

So natürlich Löwenzahn auch ist – ein bewusster Umgang ist entscheidend:

  • Sammle ihn nur auf unbelasteten Wiesen (nicht an Straßenrändern oder stark frequentierten Flächen)
  • Wasche ihn vor dem Verzehr gründlich
  • Starte mit kleinen Mengen, da Bitterstoffe intensiv wirken können
  • Höre auf deinen Körper und beobachte, wie du ihn verträgst

Ein kleiner Impuls zum Abschluss:

Löwenzahn ist kein Wundermittel.
Aber er kann ein einfacher, natürlicher Impuls sein, um deinem Körper wieder mehr von dem zu geben, was im Alltag oft fehlt.

Manchmal liegt das Wertvolle nicht im Komplexen –
sondern in dem, was längst da ist.

Löwenzahn ist eine der Pflanzen, die uns im Alltag ständig begegnen – und dennoch selten bewusst genutzt werden. Dabei bietet er vielfältige Möglichkeiten, ihn ganz einfach in die eigene Ernährung zu integrieren.

Ob als frische Zutat im Salat, als Tee oder in verarbeiteter Form: Unterschiedliche Teile der Pflanze lassen sich auf verschiedene Weise verwenden und eröffnen einen natürlichen Zugang zu Bitterstoffen, die in der heutigen Ernährung oft fehlen.

Gerade diese ursprünglichen, oft unterschätzten Pflanzen können eine wertvolle Ergänzung sein, um den Körper auf natürliche Weise zu unterstützen und wieder mehr Ausgleich in alltägliche Routinen zu bringen.

** Die hier dargestellten Inhalte dienen der allgemeinen Information und stellen keinen Ersatz für eine medizinische Beratung oder Behandlung dar. Bei bestehenden Beschwerden, Unsicherheiten oder Vorerkrankungen sollte die Anwendung stets mit einem Arzt oder Therapeuten abgestimmt werden. Die Nutzung erfolgt eigenverantwortlich und ohne Garantie auf bestimmte gesundheitliche Wirkungen.

Neuer Inhaber Berthold-Haupt-Straße 82

Liebe Patientinnen und Patienten,

zum 31.03. beende ich nach 27 Jahren meine Tätigkeit in dieser Praxis und übergebe die Praxis, an der Berthold-Haupt-Straße 82, an Herrn Christian Ruben.

Ich danke Ihnen herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die viele gemeinsame Zeit in den Behandlungen.

Für Ihren weiteren Weg wünsche ich Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit.

ihr

Peter Becker

Physiotherapie bei Multipler Sklerose – warum es nicht um „mehr Training“, sondern um bessere Steuerung geht

Multiple Sklerose verändert vieles.
Nicht immer sichtbar. Nicht immer eindeutig. Und oft anders, als man es erwartet.

Viele Betroffene erleben im Verlauf nicht nur klassische Symptome wie Kraftverlust oder Koordinationsprobleme. Viel häufiger entsteht ein Gefühl, das schwer in Worte zu fassen ist: Der Körper funktioniert – aber nicht mehr zuverlässig.

Bewegungen werden unsicher.
Abläufe wirken plötzlich anstrengender.
Und Dinge, die früher selbstverständlich waren, kosten deutlich mehr Energie.

Genau hier setzt Physiotherapie an – nur oft anders, als viele denken.

Was bei MS im Körper passiert – vereinfacht erklärt

Bei Multipler Sklerose ist die Reizweiterleitung im Nervensystem gestört.
Das bedeutet:

  • Signale vom Gehirn kommen verzögert oder verändert an
  • Bewegungen werden ungenauer
  • Muskelspannung kann sich verändern (zu hoch oder zu niedrig)

Wichtig:
Es geht dabei nicht nur um „zu wenig Kraft“.
Oft ist die Kraft vorhanden – aber sie wird nicht optimal gesteuert.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Warum klassisches Training bei MS oft an Grenzen stößt

Viele verfolgen zunächst einen naheliegenden Ansatz:
Mehr Bewegung. Mehr Training. Mehr Einsatz.

Doch bei MS kann genau das problematisch sein.

Denn:

  • Der Energiehaushalt ist empfindlicher
  • Überlastung kann Symptome verstärken
  • Erschöpfung (Fatigue) spielt eine zentrale Rolle

Das Ergebnis:
Fortschritte bleiben aus – oder es kommt sogar zu Rückschritten.

Nicht, weil zu wenig getan wird.
Sondern weil es nicht passend gesteuert ist.

Physiotherapie bedeutet bei MS: gezielt statt viel

Der Fokus verschiebt sich.

Weg von der Frage:
„Wie kann ich mehr schaffen?“

Hin zu:
„Wie kann ich Bewegungen so gestalten, dass sie für meinen Körper funktionieren?“

Die zentralen Ansatzpunkte der Physiotherapie bei MS

Jeder Verlauf bei Multipler Sklerose ist anders.
Und genau deshalb gibt es nicht die eine Übung oder den einen Plan, der für alle passt.

Was wirklich hilft, entsteht im gemeinsamen Arbeiten.

In der Physiotherapie wird geschaut,
wie sich Bewegung anfühlt,
wo Energie verloren geht
und was der Körper gerade wirklich braucht.

Die Antworten entstehen nicht allgemein – sondern individuell.

Und genau dort beginnt Veränderung.

Nicht allein.
Sondern gemeinsam.


Physiotherapie Becker GbR – Leubnitz

Adresse:
Goppelner Straße 21
01219 Dresden

Telefon: 
+49 351 4794276

Warum der untere Rücken nach dem Training dicht macht

Das Training lief eigentlich gut.
Die Übungen fühlen sich kontrolliert an, der Körper arbeitet, vielleicht sogar mit einem guten Gefühl von Kraft.

Und dann, oft erst danach, meldet sich der untere Rücken.
Ein Ziehen, ein Druck oder dieses diffuse Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

Viele gehen in diesem Moment davon aus, dass sie zu viel gemacht haben.
Doch häufig liegt die Ursache nicht in der Belastung selbst – sondern darin, wie der Körper sie verarbeitet.

Wenn der Körper kompensiert

Der untere Rücken ist eine Region, die sehr schnell einspringt, wenn an anderer Stelle etwas fehlt.
Vor allem dann, wenn Stabilität nicht ausreichend aufgebaut werden kann.

Das bedeutet:
Der Rücken arbeitet mehr, als er eigentlich sollte.

Er hält Spannung, stabilisiert Bewegungen und versucht auszugleichen, was im System gerade nicht optimal funktioniert. Kurzfristig kann das gut gehen. Auf Dauer führt es jedoch häufig zu Überlastung und Beschwerden.

Die Rolle des Core – mehr als nur Bauchmuskeln

Im Training wird häufig von „Core-Stabilität“ gesprochen.
Doch dabei geht es nicht nur um sichtbare Bauchmuskulatur.

Der Core besteht aus einem Zusammenspiel von:

  • Bauchmuskulatur
  • Zwerchfell (Atmung)
  • Beckenboden
  • tiefer Rückenmuskulatur

Diese Strukturen arbeiten idealerweise wie ein System.
Sie bauen gemeinsam Spannung auf, stabilisieren den Rumpf und ermöglichen kontrollierte Bewegung.

Wenn dieses Zusammenspiel gestört ist, fehlt die Grundlage für Belastung.
Der Körper sucht sich dann eine andere Lösung – und findet sie oft im unteren Rücken.

Warum die Atmung eine entscheidende Rolle spielt

Ein häufig unterschätzter Faktor ist die Atmung.

Viele Menschen halten unter Belastung die Luft an oder atmen sehr flach.
Dadurch kann sich die notwendige Rumpfspannung nicht optimal aufbauen.

Das Zwerchfell ist jedoch ein zentraler Bestandteil des Stabilitätssystems.
Arbeitet es nicht im richtigen Timing mit Bauch und Beckenboden zusammen, entsteht keine stabile Basis.

Der Rücken übernimmt – und wird überfordert.

Typische Auslöser im Training

Bestimmte Faktoren begünstigen diese Problematik:

  • zu hohe Gewichte bei fehlender Kontrolle
  • fehlende Körperspannung
  • Pressatmung oder unbewusstes Luftanhalten
  • einseitige Bewegungsmuster
  • „Durchziehen“, obwohl die Qualität der Bewegung nachlässt

Oft ist es nicht eine einzelne Ursache, sondern die Kombination mehrerer Faktoren.

Warum mehr Training nicht automatisch die Lösung ist

Wenn Beschwerden auftreten, liegt die Vermutung nahe, dass mehr Training oder gezieltes Kräftigen helfen könnte.

Doch ohne eine stabile Grundlage kann zusätzliche Belastung die Situation sogar verstärken.
Der Körper wiederholt lediglich das gleiche Muster – nur unter höherer Last.

Deshalb ist es sinnvoll, einen Schritt zurückzugehen und die Qualität der Bewegung in den Fokus zu stellen.

Was wirklich hilft

Statt mehr zu trainieren, geht es darum, besser zu verstehen, wie der eigene Körper arbeitet.

Hilfreich sind unter anderem:

  • Aufbau von bewusster Rumpfspannung
  • Integration der Atmung in die Bewegung
  • Reduktion von Gewicht zugunsten von Kontrolle
  • gezielte Übungen zur Ansteuerung der tiefen Muskulatur
  • Wahrnehmung für den eigenen Körper entwickeln

Oft sind es kleine Anpassungen, die eine große Wirkung haben.

Unser Ansatz in der Physiotherapie

In der Physiotherapie betrachten wir Beschwerden nicht isoliert, sondern im Zusammenhang.

Wenn der untere Rücken reagiert, stellt sich nicht nur die Frage wo es weh tut – sondern warum der Körper diese Lösung gewählt hat.

Gemeinsam wird analysiert:

  • wie Bewegungen ausgeführt werden
  • welche Strukturen überlastet sind
  • wo Stabilität fehlt

Ziel ist es, dem Körper wieder eine bessere Strategie zu geben – damit Belastung möglich ist, ohne dass der Rücken übernehmen muss.

Stärke bedeutet Kontrolle

Kraft ist wichtig.
Doch entscheidend ist, wie sie eingesetzt wird.

Wenn Stabilität, Atmung und Bewegung zusammenspielen, entsteht echte Belastbarkeit – und Training kann langfristig das tun, was es soll: den Körper stärken.

Bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheiten im Training unterstützt die Physiotherapie Becker gern dabei, die Ursachen zu erkennen und gezielt zu verbessern.

Warum Ruhe nicht immer Erholung bedeutet


Viele Menschen verbinden Erholung automatisch mit Ruhe.
Sich hinlegen, nichts tun, abschalten – das klingt zunächst logisch. Und dennoch erleben viele genau das Gegenteil: Der Körper kommt trotz Pause nicht zur Ruhe. Spannungen bleiben bestehen, der Nacken fühlt sich fest an, der Rücken reagiert empfindlich oder ein inneres Gefühl von Unruhe bleibt bestehen.

Woran liegt das?

Erholung ist mehr als Stillstand

Unsrr Körper funktioniert nicht nach dem einfachen Prinzip „Pause = Entspannung“.
Entscheidend ist vielmehr, in welchem Zustand sich das Nervensystem befindet.

Wenn der Körper über Stunden oder Tage unter Anspannung steht – sei es durch Stress, hohe Anforderungen im Alltag oder auch durch dauerhaft einseitige Bewegungsmuster – bleibt dieser Spannungszustand oft bestehen. Selbst dann, wenn wir uns hinlegen.

Das bedeutet:
Äußerlich ist Ruhe da.
Innerlich arbeitet das System weiter.

Wenn der Körper nicht abschalten kann

Typische Zeichen dafür sind:

  • anhaltende Muskelspannung
  • flache oder unruhige Atmung
  • ein Gefühl von innerer Unruhe trotz Pause
  • Beschwerden im Nacken, Rücken oder Schulterbereich

Der Körper befindet sich dann weiterhin in einem aktiven Zustand – auch ohne Bewegung.
Er „hält fest“, statt loszulassen.

Warum echte Erholung aktiver sein kann, als man denkt

Erholung entsteht nicht ausschließlich durch Stillstand, sondern durch Regulation.

Das bedeutet:

  • das Nervensystem darf wieder in einen ausgeglichenen Zustand finden
  • die Atmung wird ruhiger und tiefer
  • Bewegung bringt den Stoffwechsel wieder in Gang
  • Spannungen können sich lösen

Oft sind es gerade kleine, bewusste Impulse, die hier den Unterschied machen:
Ein Spaziergang an der frischen Luft, gezielte Atemübungen oder sanfte Bewegungen können den Körper deutlich besser unterstützen als reines Liegen.

Unser Ansatz in der Physiotherapie

In der Physiotherapie betrachten wir den Körper nicht isoliert, sondern als Zusammenspiel verschiedener Systeme.

Wenn Beschwerden bestehen, geht es nicht nur darum, die betroffene Stelle zu behandeln.
Vielmehr stellen wir uns die Frage:

👉 Warum kann der Körper aktuell nicht in die Entspannung finden?

Gemeinsam erarbeiten wir Wege, um:

  • Spannungszustände zu regulieren
  • Bewegungsabläufe zu verbessern
  • den Körper wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen

Erholung darf sich wieder leicht anfühlen

Wenn der Körper lernt, Spannung loszulassen, verändert sich vieles:
Bewegung wird freier, Beschwerden nehmen ab und Ruhe fühlt sich tatsächlich wieder wie Erholung an.

Dabei begleiten wir Sie gern – individuell, ganzheitlich und mit Blick auf die Ursachen.

👉 Vereinbaren Sie gern einen Termin bei der Physiotherapie Becker.
Gemeinsam finden wir heraus, was Ihr Körper wirklich benötigt.